Nadja Kämper

 

Nadja Kämper wurde 1974 in Düsseldorf geboren und wuchs mit Hunden auf. Durch meinen Mann bin ich 1997 ins Bergische Land nach Burscheid gezogen.

Unseren ersten Hund, Emma, haben wir über eine Tierschutzorganisation adoptiert. Emma war damals 1 ½ Jahre alt und kam frisch von Mallorca. Sie war eine gekonnte Mischung aus Spitz mit Mops. Die ersten Gassirunden waren für uns sehr interessant. Emma stürzte sich auf jeden gelben Sack, sprang gegen die Mülltonnen und bellte absolut alles und jeden an. Hier setzen wir uns das erste Mal mit dem Thema „Hundeschule“ auseinander. Auch hier stellte sich schnell raus, dass nicht jede Hundeschule nach unserm „Geschmack“ unterrichtete. Bei der dritten Hundeschule hatte auch mein „Bauchgefühl“ zugestimmt und wir besuchten den ersten Gruppenkurs. Schnell hatten wir eine gemeinsame Basis gefunden und das Vertrauen sowie die Beziehung wuchs stetig. Alsbald stellte sich das anfängliche Verhalten gegenüber Mülltonnen und sonstigen Umweltreizen ein, die Spaziergänge wurden entspannter und wir genossen die Zeit mit unserer Emma.

Zwei Jahre später zog unser zweiter Hund, Rody, mit vier Jahren ein. Auch ihn hatten wir von einer Tierschutzorganisation adoptiert. Rody kam von Granada. Er hatte einen ordentlichen Jagdtrieb und territoriales Verhalten mitgebracht. Auch hier hatten wir uns Rat und Tat von insgesamt drei Hundetrainern erhofft. Leider nicht mit einem für uns zufrieden stellenden Ergebnis. Man hatte uns mitgeteilt, das dieser Trieb nur durch „härte Maßnahmen“, wenn überhaupt, in den Griff zu kriegen sei. Unwissend wie wir damals waren, hatten wir Rody´s Jagdtrieb „so hingenommen“. Heute weiß ich, dass dies absoluter Quatsch ist und das dieser Trieb durchaus auf eine hundgerechte Weise umgelenkt bzw. zu händeln ist.

Über meine eigenen Hunde bin ich im Jahr 2006 selber zum Tierschutz gelangt. Einige Jahre habe ich ehrenamtlich einen Verein auf Teneriffa unterstützt. Hierüber bin ich im Jahr 2008 an meine erste Podenca, Linda, gekommen. Linda wurde in eine Familie vermittelt, wo sich sehr schnell zeigte, dass diese Konstellation für beide Seiten nicht passte. Also hatte ich Linda als Pflegehund bei mir aufgenommen. Nun ja, wie es schon mal passieren kann, konnte sich der Mensch, also ich, von seinem Pflegehündchen nicht mehr trennen. So ist Linda sehr schnell im Alter von vier Monaten offiziell bei uns eingezogen.

Meine bisherigen Erfahrungen mit den „Podis“, wie sie gerne im umgangssprachlichen genannt werden, begrenzte sich sehr stark auf die kurze Zeit die ich bei meinem damaligen Verein auf Teneriffa verbracht habe. Ich habe immer gehört, dass sie extrem sensibel und große Jäger sein sollen. Nun gut, jetzt war Linda eingezogen und nun mussten und wollten wir uns der Rasse „stellen“. Die Anfangszeit hat uns ordentlich Nerven gekostet. Sie ging über Tische und Bänke, machte alles kaputt was sie zwischen die Zähne bekam. Vom Handy über Schuhe, bis hin zu Kissen etc. So „taff“ wie sie zu Hause wirkte, so ängstlich war sie außerhalb des Grundstücks. Die ersten acht Wochen war an Gassigehen gar nicht zu denken. Wir ließen ihr Zeit und arbeiteten an dem Vertrauensaufbau. Die ersten Gassirunden verliefen dann prima, ohne Ängste oder ähnliches.

Durch das immer mehr gewonnene Selbstvertrauen stellten wir schnell fest, das nun die Zeit war, mit Linda in die Hundeschule zu gehen. Die Basis erarbeiteten wir uns in zwei Kursen und ich konnte Linda im Wald frei laufen lassen. Dann kam die Pubertät......ich hatte das Gefühl, dass sie gerade einmal zwei Wochen bei mir war. Sie wusste „anscheinend“ noch nicht einmal mehr ihren Namen.

Durch Zufall habe ich im Internet von „Perdita Lübbe-Scheuermann“ gelesen. Sie bot ein Seminar Namens „Körpersprache und Ausdrucksverhalten bei Hund/Hund und Mensch/Hund“ an. Ich hatte mich dort mit Linda angemeldet und was ich hier über meinen und die anderen anwesenden Hunde erfahren habe, war absolut unglaublich. Am zweiten Tag waren die „Menschen dran“, auch hier konnte ich nur staunen was mir über meine Körpersprache und mein Ausdrucksverhalten gesagt wurde. Diese Erkenntnisse haben mir gezeigt, wie absolut unpassend meine bisherige Arbeitsweise mit Linda gewesen ist. Nach einem weiteren Seminar stand für mich fest, dass ich diese Art von Hundeerziehung, oder auch Menschenerziehung, weiter vertiefen wollte. Ich habe bei der Hundeakademie, Perdita Lübbe, die Fortbildungen zum Berater für Menschen mit Hunden absolviert. Im Anschluss an diese Fortbildungen habe ich mich ebenso erfolgreich bei Mirko Tomasini, NaturHund, über ein Jahr zur Trainerin für sprachfreie Kommunikation ausbilden lassen. 

Anfang Juli 2012 wurde unser Rudel um einen 8jährigen Rehpinscher erweitert. Chicco kam mit dem Nachwuchs in der vorherigen Familie nicht zurecht. Jahrelang stand er im Focus dieser Familie bis das Kind kam. Dann wurde die Zeit schnell knapp und er hat nicht mehr die Aufmerksamkeit und Beschäftigung erhalten, die er braucht. 

Wir haben uns sehr über ihn gefreut, da er eine große Bereicherung für unser Rudel ist. Unser Fuzzi, wie er liebevoll genannt wird, ist völlig unproblematisch und kommt prima mit Rody und Linda zurecht. Auch er hat die sprachfreie Kommunikation sofort verstanden und aufgenommen. Er ist für jedes Spiel zu haben und dafür reicht ihm sein Mensch. Mit Spielzeug und Leckerchen spielt er natürlich auch gerne, aber es geht nichts über ein ausgelassenes Spiel nur mit seinem Menschen.

Und so sind wir an einen Traumhund gekommen....manchmal soll es halt so sein wie es ist!

Schnuppern Sie nun einfach durch meine Homepage und machen Sie sich ein Bild von meinem Angebot.


Sie können mich gerne anrufen oder mir eine E-Mail schreiben wenn Sie weitere Fragen haben oder sich informieren möchten.


Herzlichst grüßt Sie Ihre


Nadja Kämper

(Emma, geboren im April 1999, verstorben am 02.03.2010)

Rody geboren April 19 99 gestorben 05.09.2016

Mein erster Podenco